AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Leipziger Symphonieorchester gGmbH

1. Allgemeines

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Beziehungen zwischen der Leipziger Symphonieorchester gGmbH und seinen Besuchern und sind Bestandteil des Vertrages zwischen ihnen.

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Veranstaltungen der Leipziger Symphonieorchester gGmbH bzw. für Gemeinschaftsveranstaltungen mit anderen Partnern.

2. Öffnungszeiten

Die Abend- bzw. Tageskasse wird bei den Veranstaltungen der Leipziger Symphonieorchester gGmbH eine Stunde vor Beginn geöffnet.

Nach Beginn einer Veranstaltung können Besucher mit Rücksicht auf die anderen Besucher und die mitwirkenden Künstler erst zu einem vom Einlasspersonal festgelegten Zeitpunkt in den Zuschauerraum eingelassen werden. Dies ist meist erst zur Pause möglich.

3. Eintrittspreise

Für die Veranstaltungen der Leipziger Symphonieorchester gGmbH gibt es verschieden Preise und Preisstaffelungen. Die gültigen Preise werden vor jeder Veranstaltung gesondert veröffentlicht.

Eine Ermäßigungsberechtigung ist beim Erwerb und beim Einlass zur Veranstaltung auf Verlangen vorzuweisen. Ermäßigungsberechtigte sind Arbeitslose, Studenten und Schwerbehinderte.

4. Kartenerwerb

Mit dem Kauf einer Eintrittskarte zu den Veranstaltungen der Leipziger Symphonieorchester gGmbH erkennt der Besucher die Geschäftsbedingungen an.

Eintrittskarten können telefonisch bei der Leipziger Symphonieorchester gGmbH bestellt oder über die gesondert veröffentlichten Vorverkaufsstellen erworben werden. Die Eintrittskarten werden entweder nach erfolgter Zahlung dem Kunden auf eigene Gefahr zugesandt oder können an der Abend- bzw. Tageskasse gegen Bezahlung abgeholt werden.

Reservierte Karten müssen bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt worden sein. Holt der Kunde diese bis zu diesem Zeitpunkt nicht ab, werden die Plätze automatisch freigegeben.

Eine Rücknahme von Eintrittskarten verbunden mit der Erstattung des Kassenpreises ist mit Ausnahme von Konzertabsagen generell ausgeschlossen. Besetzungs- und Programmänderungen sowie veränderte Anfangszeiten und Konzerttermine begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Erstattung des Kassenpreises.

Bei Kartenverlust wird nur dann eine Ersatzkarte ausgestellt, wenn der Betreffende glaubhaft machen kann, welche Karte er gekauft hat. Es gilt die Originalkarte vor der Ersatzkarte.

Ist aus zwingenden Gründen, die der Veranstalter zu vertreten hat, die Durchführung einer Veranstaltung nicht möglich, so behalten die Veranstaltungskarten ihre Gültigkeit. Der Veranstalter wird, soweit es in seiner Macht liegt, einen Ersatztermin zur Verfügung stellen. Ist der Ersatztermin nicht möglich, so leistet der Veranstalter einen gleichwertigen Veranstaltungsersatz oder erstattet dem Besucher den Kartenpreis inklusive der Vorverkaufsgebühr. Weitere Aufwendungen des Besuchers werden nicht ersetzt. Der Anspruch ist durch Vorlage der Eintrittskarte nachzuweisen und innerhalb von 14 Tagen nach Konzerttermin geltend zu machen. Darüber hinausgehende Ansprüche gegen den Veranstalter sind dann nicht mehr möglich. Der Veranstalter weist den Käufer darauf hin, dass die Vorverkaufsstelle verpflichtet ist, den Nennwert der Eintrittskarte einschließlich der Vorverkaufsgebühr zurückzuerstatten.

Abonnement

Die Anmeldung zum Abonnement und die Entgegennahme der Abonnementkarte/n bilden einen rechtskräftigen Vertrag zwischen dem Abonnementinhaber und der Leipziger Symphonieorchester gGmbH. Anmeldungen zum Abonnement werden in der Orchesterverwaltung der Leipziger Symphonieorchester gGmbH bis 30. September des jeweiligen Jahres entgegengenommen. Wenn bis 30. September des jeweiligen Jahres nichts Gegenteiliges mitgeteilt wird, erfolgt eine Übernahme der bestehenden Abonnements in die neue Spielzeit.

5. Sonstige Regelungen

Das Mitbringen von Glasbehältern, Dosen, Tonbandgeräten, Film- und Videokameras, sperrigen Gegenständen, Kühltaschen, pyrotechnischen Artikeln, Fackeln, Wunderkerzen, Waffen und ähnlichen gefährlichen oder sonstigen vergleichbaren Gegenständen sowie von Tieren ist untersagt. Bei Nichtbeachtung dieses Verbotes erfolgt der Verweis vom Veranstaltungsgelände, ohne dass der Kunde eine Rückerstattung des Eintrittspreises verlangen könnte.

Ton-, Film- und Videoaufnahmen sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Zuwiderhandlungen lösen Schadenersatzpflichten aus.

Der Konzertbesucher ist damit einverstanden, dass der Veranstalter Bildaufnahmen des Konzertbesuches, die diesen als Teilnehmer auf der Veranstaltung zeigen, zu Informations- und Dokumentationszwecken erstellt, vervielfältigt und in print- und audiovisuellen Medien veröffentlicht. Diese Einwilligung erfolgt vergütungslos sowie zeitlich und räumlich unbeschränkt.

Soweit der Veranstalter oder Vermieter nicht auf Grund gesetzlicher Bestimmungen zwingend für Personen- und Sachschäden haftet, ist eine Haftung für derartige Schäden ausgeschlossen.

Eine Veranstaltung, die bis zu einer angesetzten Pause gegeben wird und danach, aus Gründen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat, nicht fortgesetzt werden kann, ist eine gegebene Veranstaltung. Ein Veranstaltungsabbruch begründet nur dann Anspruch des Besuchers auf Erstattung des bezahlten Kassenpreises, wenn der Abbruch in der ersten Hälfte der Veranstaltung erfolgt. Der Anspruch ist durch Vorlage oder Einsendung der Eintrittskarte/n nachzuweisen und innerhalb von 14 Tagen nach Konzerttermin geltend zu machen. Weitere Aufwendungen des Besuchers werden nicht erstattet.

Verlässt der Konzertbesucher nach Einlass oder zur Pause das Veranstaltungsgelände oder wird der Abrissabschnitt durch vom Konzertveranstalter beauftragte Dritte abgetrennt, verliert die Karte ihre Gültigkeit.

Da die Leipziger Symphonieorchester gGmbH als eigener Veranstalter sowie als dienstleistendes Unternehmen für andere Veranstalter arbeitet, gelten jeweils die Geschäftsbedingungen der jeweiligen Veranstalter.

6. Inkrafttreten

Diese Geschäftsbedingungen treten am 1. Januar 2006 in Kraft.